Frieda-Rosenthal-Preis für „Nicht quatschen, sondern machen“ – Hilfe für Obdachlose und Bedürftige

Frieda-Rosenthal-Preis für „Nicht quatschen, sondern machen“ – Hilfe für Obdachlose und Bedürftige

Am 3. September verlieh die SPD Lichtenberg unter der Schirmherrschaft von Birgit Monteiro den Frieda-Rosenthal-Preis 2021 an das Team von „Nicht Quatschen, sondern machen“. Das Kollektiv setzt sich bereits seit mehreren Jahren für die Belange von Obdachlosen ein. Entgegen genommen hat den Preis stellvertretend für das Team Sascha Neitzel, Gründer des Teams. Zum 12. Mal würdigen die SPD Lichtenberg und Birgit Monteiro Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben mit dem Frieda-Rosenthal-Preis. Aus den eingereichten Vorschlägen hat sich die Jury für das Team von „Nicht quatschen, sondern machen“ entschieden. Das Team von „Nicht Quatschen, sondern machen“ setzt sich seit 2018 für Obdachlose und Bedürftige in Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Hohenschönhausen ein. Sie wollen nicht, dass bedürftige Menschen durch das soziale Netz fallen. Daher haben sie es sich zur Aufgabe gemacht mit kleinen Spenden ein Auffangnetz zu spannen. Mit kleinen Aktionen wie Kleidungsspenden, Essen kochen oder einfach nur für die Leute da sein, möchten sie obdachlosen Menschen für einen kurzen Moment etwas Wärme, Geborgenheit und Hilfe spenden. Für dieses anhaltende Engagement und für das starke Zeichen, dass man gemeinsam als Gruppe noch mehr erreichen kann als alleine, hat sich die Jury entschieden dieses Jahr den Preis an das Kollektiv zu vergeben.

Bildrechte: Lisa-Marie Sager Bildunterschrift: Die Preisträger und die SPD Lichtenberg. In der Mitte Erik Gührs, Kreisvorsitzender der SPD Lichtenberg, links davon Franziska Giffey, Bürgermeisterkandidatin der SPD Berlin, rechts davon Sascha Neitzel, Gründer von „Nicht quatschen, sondern machen“.

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Dirk Liebe

Liebe trat 1990 als Tischlerlehrling in die SPD ein. Er ist stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Lichtenberg. Von 2006 bis 2016 war er Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Lichtenberg. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2021 kandidierte er im Wahlkreis Lichtenberg. Er zog über Platz 3 der Bezirksliste Lichtenberg seiner Partei ins Abgeordnetenhaus ein und ist dort sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion und Mitglied im Hauptausschuss.

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